Heilpflanzen: Keuschlamm (Mönchspfeffer)
Botanische Bezeichnung: Vitex Agnus-castus L.
Es gibt eine Heilpflanze aus den warmen Mittelmeergebieten, die sich als Frauenmittel bei Beschwerden vor den Tagen und bei Anomalien der Regelblutung bewährt hat. Der Name der Pflanze leitet sich aus der botanischen Bezeichnung (Vitex agnus-castus L.) ab (lat. viere = binden, wofür die strauchartigen Triebe früher gerne verwendet wurden, und agnus = Lamm sowie castitas = Keuschheit) und gibt Hinweise auf die Anwendung im Altertum (volkstümlich Mönchspfeffer genannt).
Heute nimmt das Keuschlamm in der Frauenheilkunde eine besondere Stellung zur Behandlung von Regelbeschwerden ein: Die wirksamen Pflanzenstoffe aus Keuschlammfrüchten (Mönchspfeffer) wirken auf unterschiedlichen Ebenen im Gehirn und regulieren die gestörten Steuerungsmechanismen des Menstruationszyklusses ohne hormonartige Substanzen. Die körperlichen Störungen wie beispielsweise die unangenehmen Stauungsbeschwerden in den Brüsten oder das Gefühl der Aufgeschwemmtheit, aber auch die seelischen Störungen werden gebessert. Das sanfte Einsetzen der Wirkung setzt eine längere Behandlungsdauer über mindestens 3 Monatszyklen voraus.
Enthalten in den folgenden Präparaten:
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