Heilpflanzen: Rosmarin - Rosmarinöl
Botanische Bezeichnung: Rosmarinus officinalis L.
Der Name Rosmarinus wurde von dem natürlichen Standort dieser Arzneipflanze abgeleitet und bedeutet „Tau (ros) des Meeres (marinus)" (aus dem lateinischen). Auch heute wächst der Rosmarinstrauch an den Küsten des Mittelmeeres und auch noch heute sammelt sich nachts der Tau in den Blüten der Pflanze. Seinen Einzug als fester Bestandteil der mediterranen Küche verdankt der Rosmarin seinem intensiven, aromatischen Geruch und dem harzigen, leicht bitteren Geschmack.
Wie auch beim Eukalyptusöl ist auch im Rosmarinöl Cineol der Hauptbestandteil zusammen mit Campher und einer Vielzahl weiterer Stoffe (v. a. 1-Pinen, Camphen, Borneol, Sesquiterpene). Arzneilich verwendetes Rosmarinöl zeigt antimikrobielle Aktivität gegen zahlreiche Bakterien und Pilze und wirkt auf der Haut durchblutungsfördernd und leicht reizend.
Durch das Zusammenspiel der wertvollen Stoffkomponenten aus Pfefferminze, Eukalyptus und Rosmarin zeigt sich ein dreifach ergänzender Wirkungsmechanismus. Sie entfalten direkt auf der Oberfläche der Haut ihre Aktivitäten, dringen in Form einer modernen Schmerzcreme schnell in die Unterhaut ein und wirken in der Tiefe schmerzlindernd, muskelentspannend und durchblutungsfördernd.Enthalten in den folgenden Präparaten:
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